Libertine Sadomasochismus-Initiative Wien - Libertine Vienna SM Special Interest Group

LIBERTINE Filme

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Um Erotik, SM und Fetischismus auch als Teil der Kultur aufzuzeigen, begibt sich die Libertine Wien auf erotische Spurensuche im Film. In Zusammenarbeit mit der UCI Kinowelt werden ein bis zwei Mal im Jahr Filme gezeigt, in denen (auch) SM Thema ist. Ausserdem kündigen wir auf dieser Seite in Absprache mit Kino bzw. Verleiher ganz besondere Kinohighlights zu diesem Thema an.

Damit sollen erotische Filme jenseits von sexuellen Stereotypen und Pornographie beworben werden.

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Filmprogramm der Vergangenheit:


Libertine Kino:

Pünktlich zum Kinostart lädt die Libertine Wien zum schon vielfach diskutierten Film:

Fifty Shades of Grey

Wir haben einen eigenen Kinosaal reserviert und laden zur Libertine-Sondervorführung anlässlich der Österreich-Premiere.

Wo: UCI Millennium City, 1200, Am Handelskai

Wann: Fr., 13.02.2015, 19:30

Platzvergabe nach Reihenfolge des Eintreffens am Libertine-Stand ab 18:30 im UCI!
Keine Karten für die Sondervorführung an der regulären Kinokassa!

Danach:

Treffen im SMartCafé.

Das Team der Libertine Wien freut sich auf reges Interesse.



Libertine Kino:

Wenn ein Regisseur wie Roman Polanski ein Stück rund um das Hauptwerk von Sacher-Masoch, dem Namensspender des Masochismus, aufgreift, dann ist klarerweise für Diskussionsstoff gesorgt. Und für einen Film, den wir nicht unbeachtet lassen können.

Pünktlich zum Kinostart lädt die Libertine Wien zum schon vielfach diskutierten Film:

Venus im Pelz

Originaltitel: La Vénus à la fourrure
Regisseur: Roman Polanski

Wir haben einen eigenen Kinosaal reserviert und laden zur Libertine-Sondervorführung anlässlich der Österreich-Premiere.

Wo: UCI Millennium City, 1200, Am Handelskai

Wann: Fr., 22.11.2013, 20:30

Platzvergabe nach Reihenfolge des Eintreffens am Libertine-Stand, der ab 19:30 im UCI sein wird.
Keine Karten für die Sondervorführung an der regulären Kinokassa!

Danach:

Treffen in einem nahen Lokal. Details folgen.

Über den Film:

Zitat: "Der Film basiert mehrfach verfremdet auf dem gleichnamigen Skandalbuch des Publizisten Leopold von Sacher-Masoch, der damit um 1870 den Begriff 'Masochismus' prägte. Daraus hat Polanski einen aufregenden, in jeder Beziehung perfekten Parforce-Ritt durch die Tiefen und Untiefen männlich-weiblicher Seelenlandschaften gemacht. In seiner libidinösen Ambivalenz provoziert er sie zur Wahl immer drastischerer Repressionen, um ihn aus der Reserve zu locken.
...
'Venus im Pelz' gehört vollends in die Reihe der makellosen Alterswerke großer Regisseure.
" aus SWR Film Blog.

Siehe auch:
Movie Worlds
Kino.de
Focus.de
Das Filmfeuilleton

Das Team der Libertine Wien freut sich auf reges Interesse.


 

24  /  7

The Passion of Life

 

 

24 / 7 The Passion of Life

Deutschland 2005 / 115 Minuten

Österreich-Premiere:

Do., 9. März 2006, 19:30

UCI Kinowelt Millennium City
20., Wehlistr. 66
www.uci-kinowelt.at
Kartenreservierungen: +43 (0) 01 - 33760

Danach:

Premierenfeier im SMart Café, mit Regisseur und Darstellern.

 

Fr., 10. März 2006, 20:00

Podiumsdiskussion: kink in media, im Rahmen der Libertine Themenabende

mit Darstellern und Regisseur, Medienvertretern u.a.
Amerlinghaus, 7., Stiftg. 8

 

Regie: Roland Reber

Darsteller: Marina Anna Eich, Mira Gittner, Michael Burkhardt, Christoph Baumann, Reinhard Wendt

... eine provokant-poetische Reise durch das Reich der Sexualität, der Einsamkeit und der lustvollen Qual unseres Seins ...

24/7 The Passion of Life ist ein Film über Obsession und Einsamkeit, über die geheime Lust und die öffentliche Moral: 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche.

Inhalt:

Die Hotelierstochter Eva (Marina Anna Eich) begegnet zufällig bei einer Motorradpanne der Soziologin Magdalena (Mira Gittner), die als Domina „Lady Maria“ in einem SM-Studio arbeitet. Fasziniert von der bizarren Welt der Lady Maria, feststellend, dass es in ihrer heilen Welt alles gibt außer Lust und Leidenschaft, begibt sich Eva auf die Suche nach ihrer Sexualität, ihrer ureigensten Identität, und beginnt eine Odyssee durch die verborgenen Orte der Lust - Orte, von denen alle so tun, als ob sie nicht existierten und die es doch überall gibt: SM-Studio, Swingerclub, Stripteasebar – eine Suche, die sie auch in Konflikt mit dem Normierungszwang und der Doppelmoral der Gesellschaft bringt.
Lady Maria setzt das Geschehen im Domina-Studio in Beziehung zu Religion - Anbetung, Beichte, Strafe als Akt der Vergebung – ebenso wie zu emotionalen Momenten wie Trösten, Geborgensein und Aussprechen. In einer scheinbar bizarren Welt entsteht eine Wärme für den Menschen mit seinen dunklen Seiten.

Eine lyrische Studie über Obsession und Einsamkeit, über die geheime Lust und die öffentliche Moral: 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche.

Kritiken:

Angesichts seiner Thematik bietet 24/7 The Passion of Life erstaunlich viel Situationskomik und Heiterkeit.
(Andreas Ströhl, Leitung Filmfest München)

24/7 The Passion of Life ist das gelungene Werk eines stark gefühlsorientierten Dramas der neuen deutschen Filmkunst.
(Dietmar Wladek, Journalist)

Prickelndes, sexy Kino vom Besten – erinnert an „Last Tango in Paris“ – ein cineastisches Meisterstück.
(Schani Krug, Produzent / Regisseur, USA)

24/7 The Passion of Life ist eine mächtige Bestätigung des Lebens, das mit kompromissloser Wahrheit die Verlogenheit und den Selbstbetrug unseres Lebens, unserer Kulturen und Religionen, erforscht, die den Mensch in der Äußerung und Erfüllung seiner intimsten sexuellen Sehnsüchte gerne Roboter-ähnliches Verhalten aufdrücken möchten. Das ist Filmemachen vom Feinsten.
(Gordon Weaver, Filmpublizist, USA - leitete bei Paramount die Bereiche Marketing und Öffentlichkeitsarbeit)

24/7 The Passion of Life hat eine sehr wichtige politische Aussage.
(Andre Bennett, Produzent und Vertrieb, Canada)

Die Idee zum Film:

Es gibt wenige Filme, die sich ernsthaft mit dem Thema Sexualität beschäftigen, meistens dient die Darstellung von Sex- oder Nacktszenen der Einschaltquote und steht in keinem Zusammenhang mit der Geschichte oder wird als „Verirrung“ oder „Zwang“ dargestellt.
In 24 / 7 The Passion of Life wird Sexualität als natürlicher Teilbereich des Menschen dargestellt, als lustvolle Erfahrung von sich selbst und des Lebens, als intensive Form der Kommunikation - ohne dabei die Moralkeule zu schwingen, aber auch ohne Verherrlichung – eine Darstellung ohne Wertung. Darstellerin, Kamerafrau und Drehbuchautorin Mira Gittner erklärt den Ansatz: „Sexualität ist individuell und da es nicht DEN Menschen gibt, gibt es auch nicht DIE Sexualität. Für jeden bedeutet Sexualität etwas anderes und niemand hat das Recht, vorzuschreiben, wie und ob jemand seine Sexualität zu leben hat. Ebenso ging es bei dem Film nicht um eine dokumentarische, sondern um eine lyrische Darstellung, nicht um die rein körperliche, sondern auch um die intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Thema. Es ging nicht um die Darstellung diverser Sexual-Techniken als libidöse Leibesübungen, sondern um die Essenz, um das, was dahinter liegt bzw. was wir dahinter vermuten.“ Die Erotik ist in 24/7 The Passion of Life in die Geschichte eingebettet, eine Geschichte, die ihre Figuren weder denunziert, noch bedauert oder überhöht, sondern sie als das akzeptiert, was sie sind, mit all ihrem Hang zur Verwirklichung und der Einsamkeit, die dahintersteckt, mit ihrem Suchen und ihrem Scheitern. 24 / 7 The Passion of Life beschreibt die Sehnsucht des Menschen, sich hinauszuwagen und gängige Denkschemata und Moralvorstellungen in Frage zu stellen.
Regisseur und Drehbuchautor Roland Reber: „Das Thema Sexualität ist in 24/7 The Passion of Life auch eine Metapher für die Identitätssuche, die sich in der Sexualität vielleicht deutlicher ausdrückt als in anderen Bereichen, auch eine Metapher für das Leben. Der ganze Film ist ein Symbolismus und spielt mit archetypischen Elementen. Es geht um die Zerrissenheit des Menschen, um das Eindringen in die verborgenen Bereiche, in denen jeder allein mit sich selbst ist.“

Web:

www.24-7derfilm.de

 

 

 













Bilder © wtp international GmbH

 


Im Rahmen der Veranstaltungsreihe aus Anlass des 50jährigen Jubiläums der "Geschichte der O"
Die klassische Verfilmung der "O" wieder im Kino:

Mo., 10.1., Di., 11.1., Mi. 12.1. 2005

Die Geschichte der O

Frankreich / Deutschland 1975
(aka: Histoire d'O)

im
SCHIKANEDERKINO
Margaretenstr. 24, 1040 Wien
www.schikaneder.at
Kartenreservierungen: +43 (0) 1 58 52 867

Länge: 105 Minuten / Farbe
Regie: Ron Wiliams
Original - Buch: Dominique Aury
Drehbuch: Sébastien Japrisot

Darsteller: Corinne Clery, Udo Kier,
Anthony Steel, Jean Gaven, Christiane Minazzoli

Inhaltsübersicht:
Die junge O, eine schöne und leidenschaftliche Frau, liebt Rene und folgt ihm eines Tages in das Schloß von Roissy. Rene und sein älterer Freund "erziehen" O, die sich freiwillig unterwirft, dort auf besondere Weise: Absoluter Sinnengenuß durch absoluten Gehorsam, höchste Lust durch unerträglichen Schmerz und bedingungslose Unterordnung. Gleichzeitig lernt sie nicht nur, Rene und seinem Freund jederzeit zur Verfügung zu stehen, sondern auch anderen Männern - sogar für körperliche Züchtigungen und Schläge. Wie auch alle anderen Mädchen im Schloß muß sie sich in immer raffiniertere Gewänder kleiden, um den anwesenden Herren mit Hingabe jederzeit sämtliche Wünsche zu erfüllen.
Als O alles gelernt hat und weiß, nach welchen Gesetzen sie auch in Freiheit zu leben hat, verlässt sie das Schloß, um wieder wie früher als Modefotografin zu arbeiten. Und jetzt ist die Zeit gekommen, da Rene sie 'Sir Stephen' vorstellt, der ebenfalls dieser Gemeinschaft angehört. Nur seinetwegen - Sir Stephen's wegen - hat ihr vermeintlich Geliebter Rene sie dieser Prüfung unterzogen. Und zwischen beiden - O und Sir Stephen - bildet sich zögernd eine neue tiefe Beziehung einer besonderen Art...

Eine Veranstaltung des Verein Schikaneder
für die Libertine Wien im Rahmen der Veranstaltngsreihe




10. Juni 2004, Kinostart in Wien:

Secretary

USA 2002, 104 Min., 35mm, deutsche Fassung und OmU
Regie: Steven Shainberg

Wer meint, dass Komödie und Sadomaso nicht zueinander passen, den wird SECRETARY eines Besseren belehren.

Die wahrscheinlich schrägste Liebesgeschichte des Jahres.

Spezial-Preis für Originalität, Sundance Film Festival 2002

Termine:

10. Juni 2004, Kinostart in Wien, St. Pölten und Graz:

Atelier Kino, Wien (deutsche Fassung)
1., Wollzeile 17, Tel. 01/512 67 16
Aufführungen: 16:00, 18.30, 20.30

Cine Kino, Wien (deutsche Fassung)
1., Fleischmarkt 6, Tel. 01/533 24 11
Aufführungen: 19:30, 21:30

UCI MEC Kinowelt Millennium City (deutsche Fassung)
12., Am Handelskai
Aufführungen: ab Fr., 11.6.: 15:30, 18:00, 20:30, 23:00

Vilage Cinemas W3, Wien (deutsche Fassung)
3., Landstraßer Hauptstr. 2a, Tel. 01/24 240 418
Aufführungen 18:15, 20:15

Artis Kino, Wien (englische OV mit dt. UT)
1., Schultergasse 5, Tel 01/535 65 70
Aufführungen: 20:30

geplant: Haydn, Wien (englische OV mit dt. UT)

Geidorf Kino, Graz (deutsche Fassung)
Geidorfplatz 1a, 8010 Graz, Tel 0316 / 32 10 03
Aufführungen: 18:00, 20:15

Cinema Paradiso, St. Pölten (deutsche Fassung)
Rathausplatz 15/S7, A-3100 St. Pölten, Tel 027 42 - 21 400
Aufführungen: ab Fr., 11.6.: 19:15

Im Juli folgen

Das Kino, Salzburg

Innsbruck, Linz und Klagenfurt in Planung

Details zu allen österreichischen Aufführungen folgen...

Sehr empfehlenswert auch:
>> Falter Kinoprogramm und Filmsuche <<

 

Secretary

Der Film - Inhalt:

Eine junge Frau bewegt sich geschmeidig durch die Gänge eines Büros, jeder Handgriff sitzt, verrät Eleganz und Selbstbewusstsein – und das, obwohl ihre Hände an eine Spreizstange gefesselt sind.

Sechs Monate früher.

Lee Holloway (Maggie Gyllenhaal) liebt die Selbstverletzung - dass der eine Schnitt zu tief geriet und sie unter Suizidverdacht in die Klinik eingeliefert wurde, ist in ihren Augen nur ein dummer Ausrutscher.
Nun wieder daheim, ist alles so gestört wie gewohnt. Die Mutter (Lesley Ann Warren), ihre Verzweiflung hinter hysterischer Liebenswürdigkeit verbergend, der Vater (Stephen McHattie), ein notorischer Trinker, dazu eine fade Schwester samt spießigem Ehemann und Peter (Jeremy Davies), ein ehemaliger Bekannter aus Highschool-Zeiten, der noch ungelenker im Leben steht als sie selbst.

Wenn die Psychiatrie auch sonst keine großen Änderungen bewirkt hat, den Schreibmaschinenkurs beendet Lee jedenfalls erfolgreich. Lee beschließt, die neu erworbenen Fähigkeiten einzusetzen und sich einen Job zu suchen. Der Plan gelingt, sie bekommt eine Stelle als Sekretärin bei dem exzentrischen Rechtsanwalt E. Edward Grey (James Spader), der sich schon beim Einstellungsgespräch einigermaßen bizarr verhält.

Was zunächst als - wenn auch nicht ganz normale - Arbeitsbeziehung beginnt, gleitet mehr und mehr in eine auf lustvolle Erniedrigung und Dominanz basierende S/M-Affäre zwischen Chef und Sekretärin über. Je intensiver und obsessioneller ihre Beziehung, desto größer wird die erotische Anziehung. Lee entdeckt eine neue Welt, in der Schmerz nicht mehr einzig ein Gefühl der Erleichterung ist, sondern eine Brücke zur Liebe. Doch was für Lee eine Befreiung aus alten Zwängen wird, ist für Edward Grey der Beweis seiner eigenen Perversion, die er mit allen Mitteln zu unterdrücken sucht. Erschrocken über die Intensität seiner Gefühle zieht sich Edward Grey von Lee zurück und kündigt ihr schließlich den Job.

Lee ist verzweifelt. Sie lässt sich endgültig auf eine eher halbherzig begonnene Beziehung mit Peter ein, der jedoch nicht im entferntesten ahnt, mit welchen erotischen Mitteln er Lee für sich gewinnen kann. Am Hochzeitstag nimmt Lee ihren neu gewonnenen Mut zusammen und beschießt zu kämpfen, um zu bekommen, was sie will – die Liebe ihres Lebens!

Zitate:

“Eine bahnbrechende Komödie.” Stephen Holden, New York Times

“Ein Film mit Herz.“ Richard Leiby, Washington Post

„SECRETARY ist kein Film über Fetischismus, sondern ein Film über die Leidenschaft.“ Carlo Cavagna, aboutfilm.com

“Dieser Film macht, was gute Filme am besten können: er provoziert, weckt alle Sinne, macht nachdenklich und unterhält uns auch noch währenddessen.“ Merle Bertrand, Film Threat

“SECRETARY ist eine geniale Liebesgeschichte, die mit erstaunlich heiterem Ton daher kommt.“ Manohla Dargis, Los Angeles Times

„Eine große bizarre Liebesgeschichte und der Beweis, dass da draußen jeder seinen perfekten Partner finden kann.“ E! Online

Preise und Auszeichnungen

2002 Sundance Film Festival - Special Jury Prize for Originality (Dramatic)
2002 IPF Gotham Award, New York – Best Breakthrough Award, Maggie Gyllenhaal
2002 National board of Review / USA – Best Breaktrough Actress, Maggie Gyllenhaal
2003 Fantasporto International Film Festival - Best Actress, Maggie Gyllenhaal
2003 Independent Spirit Awards - Best Screenplay
2003 Golden Globes – Best Actress, Maggie Gyllenhaal (Nominierung)

USA 2002, 104 Min., 35mm, deutsche Fassung und OmU
Regie: Steven Shainberg
Darsteller: James Spader. Maggie Gyllenhaal, Jeremy Davies, Lesley Ann Warren, Stephen McHattie, Patrick Bauchau, Jessica Tuck, Oz Perkins, Amy Locane, Mary Joy, Michael Mantell, Lily Knight u.a.
Drehbuch: Erin Cressida Wilson, basierend auf einer Story von Mary Gaitskill; Story wurde adaptiert von Steven Shainberg und Erin Cressida Wilson
Produzenten: Steven Shainberg, Andrew Fierberg, Amy Hobby, Michael Roban, Jamie Beardsley, P.J. Posner, Joel Posner
Kamera: Steven Fierberg

Ein ARSENAL Film, www.arsenalfilm.de

In Österreich im Verleih von Polyfilm, verleih.polyfilm.at

Links:

http://verleih.polyfilm.at/secretary/index.htm
http://www.arsenalfilm.de/secretary/index.html
http://www.secretarythemovie.co.uk/
http://www.secretarythemovie.com/ (link derzeit tot)

Wir freuen uns, dass für "Secretary" werben können und sind begeistert, dass "Secretary" nun endlich auch in Österreich gezeigt wird.

Viel Spaß im Kino wünscht Euch, Euer Libertine-Team.


Gemeinsamer Besuch von "Secretary"

Zum Kinostart am Do., 10.6.:

Wir gehen zur

20:15-Vorstellung von "Secratary" ins
Village Cinema
Wien 3, Landstraßer Hauptstr. 2a
U3 oder U3 Landstraße. Ausgang "Landstraßer Hauptstraße"
(dort wo der 74A wegfährt)

Treffpunkt ist daher um 19:30 in der Nähe der Kinokassa.

Kartenreservierungen:

Wir machen eine gemeinsame Kartenreservierung:
Wer Karten reservieren möchte, der wendet sich bis, Do., 10.6. 13:00 an contact@libertine.at oder ans Libertine-Telefon 0664 488 31 12.

Unbenommen dessen kann sich jeder gerne auch selbst um seine Karten
kümmern, die Kinokassa hat die Telefonnummer 01/24 240 418.

Reservierte Karten (egal ob über uns reserviert, oder direkt beim Kino) müssen bis spätestens 19:45 abgeholt werden! Also bitte nicht später kommen.

Wir freuen uns schon auf morgen...

Das Libertine-Team
















28. Februar 2004, 20:00 Uhr

Wir leben ... SM!

Deutschland 2003 | Österreichische Erstaufführung

Top-Kino
Rahlgasse 1, 1060 Wien

Dokumentarfilm von Gerhard Stahl

SM-Requisiten, -Look und -Anspielungen finden zunehmend Niederschlag in der Mode, in Videoclips, in Filmen und in der Werbung. Doch noch immer scheinen die Erotik rund um Lack und Leder, die Kicks jenseits des "Normalen" für viele Menschen in ein schwer verständliches Mysterium gehüllt.

Ein Jahr lang hat Dokumentarfilmer Gerhard Stahl das Leben von Woschofius und Lady Isis mit der Kamera begleitet, einem SM-Paar das seine "etwas andere" Erotik offen lebt und künstlerisch aufarbeitet. Gerhard Stahl zeigt uns das Leben dieses SM-Paares zwischen Fetischkunst, SM-Szene, Profession und Liebe.

Beeindruckend beispielsweise eine Session zu Dritt: Ein Spiel mit Dominanz und Demut, mit Macht und Ohnmacht, mit Lust und Schmerz, mit Fesseln und Freiheit, mit Aufbäumen und Hingabe, mit zarter Erotik bis zu hartem SM.

Weitere Protagonisten des Films sind Axel Tüting, Carlos Peron und Matthias Grimme.

Dieser Film möchte den Zuschauern die Augen öffnen, ihnen die feinsinnige Erotik von Sadomasochisten nachfühlbar machen und sie zu einer filmischen Entdeckunsreise in eine intensive erotische Welt verführen.

Realisation Gerhard Stahl
Kamera André Pfennig, Gerhard Stahl
Ton Eleonore Peters
Schnitt Klaus Werluschnig
Musik Carlos Peron, Woschofius

Laufzeit 90 Minuten
Altersfreigabe ab 18 J.

 

Filmpremiere in Wien

Sa., 28. Feb. 2004

  • 20:00 Filmaufführung im Top Kino, 6., Rahlgasse 1
  • danach (ab ca. 21:30) Premierenfeier im SMart Café, 6., Köstlergasse 9, Buffet.
  • ab 23:00 Diskussion mit den Filmemachern.
    Gerhard Stahl, Woschofius und weitere Mitwirkende sind anwesend.

Karten für Premiere und Premierenfeier: EUR 12.-,
erhältlich im SMart Café, bei den Veranstaltungen der Libertine Wien sowie bei Tiberius (7., Lindengasse 2).

 

Weitere Filmaufführungen in Wien

"Wir leben ... SM" läuft im Kinoprogramm des Schikanederkino:

Mo., 1. 3. - Fr., 5. 3., jeweils um 22:00

Schikaneder Kino, 4., Margaretenstr. 24.

Eine Veranstaltung von

  • SMart Café
  • Libertine Wien und
  • Verein Schikaneder.

Links:

Pressefoto:

550 kb JPG











1.- 5. März 2003, 20:00 Uhr
8.-10. März 2003, 22:00 Uhr

Alexei Balabanov

of freaks and men

O m engl. U | Rußland 1998 | Österr. Erstaufführung

Mit "Of Freaks and Men" schuf Balabanov einen Film über den Film - genauer gesagt über die Pornographie. Und die war, so scheint es, im St. Petersburg der Jahrhundertwende ein Cinema de Sade.

SCHIKANEDERKINO
Margaretenstr. 24, 1040 Wien
www.schikaneder.at
Kartenreservierungen: +43 (0) 1 58 52 867

 

Als die Pornos laufen lernten

"Weder die Malerei, noch die Literatur auch nicht die Fotographie sondern der Film wird dem einfachen Menschen die Wahrheit enthüllen.“ Zu Beginn von Balabanovs „Of Freaks and Men“ verkündet der Ingenieur den Anbruch eines neuen Zeitalters. Aber die enthüllte Wahrheit erweist sich als nichts weiter als der nackte Körper seiner Tochter, deren Hintern mit Ruten versohlt wird.

Aber welche Wahrheit will uns Balabanovs enthüllen? Pornographie? Nein, dazu ist der Film zu ästhetisiert. In warmen braun-weiß Tönen zeigt er St. Petersburg zur Jahrhundertwende – eine leere, kalte Stadt. Es scheint, als wären das Dutzend der balabanovsschen Charaktere ihre einzigen Bewohner.

Einer von ihnen produziert SM-Bilder – die Pornographie ist das Epizentrum des Reigens der Abhängigkeiten. Dienstmädchen und brave Töchter verstecken SM-Bildchen im Wäscheschrank. Der Ingenieur stirbt an einem Herzinfarkt als ihm die Porno-Sammlung seiner Tochter in die Hände gespielt wird. Finanziell abhängig wird sie nun zur Hauptdarstellerin der Flagellantenfilme. Auch die blinde Adoptivmutter der musizierenden siamesischen Zwillinge landet unter der Rute – der ihres Dienstmädchens. Und auch das wird gefilmt. Die Zwillinge fallen nun in die Hände des Liebhabers der Mutter. Alle Handlungsfäden laufen im Pornostudio zusammen, dort wo die alte Amme des epileptischen Produzenten im Kasten wohnt und nur herausgeholt wird, wenn sie den Mädchen den Allerwertesten verhaut, dort wo die Protagonistin mit einem der unzertrennlichen Zwillinge vögelt, während der andere Zwilling schläft.

Es gibt Opfer und Täter, aber keine Gewinner. Nur ein paar Tote. Keiner entkommt, denn an den Hüften und auf Zelluloid sind sie verwachsen.

Und am Schluss wieder die Peitsche.

Stilistisch nimmt der Film beim Stummfilm Anleihen: wenig Sprache, lange Einstellungen und wunderschöne Musik.

Alexei Balabanov hat einen wirklich guten Film gedreht. Aber welche Wahrheit enthüllt er uns? – Keine Ahnung. Falls Euch nach Wahrheit gelüstet, müsst Ihr sie schon selbst suchen. Solltet ihr sie nicht gleich finden, könnt Ihr es ruhig öfter versuchen. Denn der Film und die Fotographie überwinden die Einmaligkeit jeder Gegebenheit, sie machen jedes Ereignis (also auch sich selbst) immer und überall reproduzierbar – ideale Voraussetzungen für die Pornoindustrie, nebstbei bemerkt. (©March)



 

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So., 2. - So., 9. Juni 2002

Auf Betreiben der LIBERTINE Wien im Schikaneder Kino:

"Preaching To The Perverted"

Der britische Szene-Kultfilm! Ein temporeicher und kontroversieller Streifzug durch Londons "sexual underground", der nicht nur in London längst Kult-Status hat. Schräge Outfits, unvergeßliche Performances. Rahmenhandlung ist die Tour eines jungen Agenten durch Londons Fetisch- und SM-Locations. Dabei treten viele Größen der Londoner Szene in eindrucksvollen Performances in Erscheinung.

Preaching to the Perverted
GB 1997, 100 min

Regie und Buch: Stuart Urban, Kamera: Sam McCurdy, Schnitt: Julian Rodd. Mit: Guinevere Turner, Christien Anholt, Tom Bell, Charlotte Weston, u.a.

Der erste Film aus der Londoner Fetish-Szene! Lack & Leder, SM und Travestie sind den konservativen Politikern verdächtig, weshalb ein junger Mann undercover in die brodelnde Subkultur eingeschleußt wird. Er soll als Auge des Gesetzes illegales Treiben ausspüren und muss sich bald selbst als verführt ansehen.

Regisseur Stuart Urban porträtiert mit leichter Ironie Paradiesvögel, Creatures of the Night und erotische Exzentrik. Ganz im Sinne englischer Tradition pocht er auf die Freiheitsrechte des Individuums gegenüber dem Staat. Der hat sich in Privatsphäre und Sexualität nicht einzumischen, egal wie dekadent einzelne Praktiken erscheinen mögen.
Im katholischen Irland darf Preaching to the Perverted nicht gezeigt werden. ...
(station to station)

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